LesArt.Preis der jungen Literatur



LesArt.Preis
der jungen Literatur 2018

Der bedeutendste Preis für junge Literatur in Dortmund, der »LesArt.Preis der jungen Literatur«, gestiftet von der Sparkasse Dortmund, geht 2018 an:

Evi Spies!

Herzlichen Glückwunsch!

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Evi Spies freut sich über den LesArt.Preis 2018 und die Preissumme in Höhe von 800 Euro gestiftet von der Sparkasse Dortmund.



LesArt.Preis
der jungen Literatur 2017

Rabea Gruber

Begründung der Jury:
Eine schnörkellose Sprache, die sich dem Leser nicht aufdrängt, die aber auch nichts verschleiert oder schönt; sie tritt sozusagen hinter die Geschichte zurück und genügt sich darin, zu erzählen und zu beschreiben: gerade soviel, daß sich der leser nicht allein gelassen fühlt, und nur so wenig, daß am Ende des Textes eine seltsame Art von Heiterkeit und ein unbestimmt leichtes Gefühl zurückbleibt.
Und dies, obwohl oder gerade weil die Geschichte selbst alles andere als heiter und leicht ist. Auf wirklich kleinstem Raum und mit einfachsten Mitteln werden zahlreiche Widersprüchlichkeiten des modernen Lebens aufgetan, Widersprüche zwischen einer viel zu schnellen und immer funktionierenden Welt und einem zerrüttelten Ich, das haltlos ist, keinen Halt will und doch versucht, ihn sich mit eigenen Mitteln zu organisieren. Halt findet sich manchmal nur in der Haltlosigkeit. In kleinen Begegnungen und Begebenheiten wird dies erzählt und untersucht - dabei jedoch niemals verurteilt.

Um es ganz kurz zu fassen: Herz, Hirn und Handwerk - dies waren die hauptsächlichen Gründe, warum sich die mehrköpfige Jury in diesem Jahr für den Text „Carlo, ich, das Blumenbeet“ von Rabea Gruber entschieden hat.

 

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Rabea Gruber nimmt den LesArt.Preis 2017 und einen Scheck in Höhe von 800 Euro aus den Händen von Jörg Busatta, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Dortmund, entgegen.



LesArt.Preis
der jungen Literatur 2016

Robin Krick

Laudatio "Greiner", Gewinnertext des LesArt.Preises 2016

Robin Krick beteiligt sich seit dem Jahr 2010 an dem Wettbewerb um den Preis der jungen Literatur. So ist es der Jury möglich, die stetig gewachsene Qualität seiner Arbeit zu beurteilen und mitzuverfolgen, wie hier einer wirklich leidenschaftlich und mit wachsender Kenntnis von Literatur kontinuierlich an seiner literarischen Entwicklung arbeitet.
Die vorliegende Arbeit "Greiner" erzählt stringent eine Geschichte, entwickelt in sachlichem Rhythmus eine Schilderung, die den Leser mehr und mehr in den Bann zieht. Kein Wort zuviel. Realität, Beziehungen, Handeln, nichts ist verlässlich. Bis zum Schluss.
Eine großartig erzählte Geschichte, die sich knapp gegen andere gut erzählte literarische Arbeiten, die in diesem Jahr eingesandt wurden, durchsetzte.

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Robin Krick (m.) nimmt den LesArt.Preis 2016 und einen Scheck in Höhe von 800 Euro aus den Händen von Jörg Busatta (l.), Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Dortmund, entgegen. Moderator: Gregor Schnittker



LesArt.Preis
der jungen Literatur 2015

Tobias Kreutzer

Laudatio "Spektralfarben", Gewinnertext des LesArt.Preises 2015
Spektralfarben ist schmutzig. Und stolz darauf.
Da schreibt jemand, wie er spricht, wo der Ton- kein Zufall, aber auch eben nicht kalkuliert ist. Er verfügt über eine eigene, raue Stimme, die sich ihrer Kratzigkeit nicht schämt, wenn man so will.
Stringent und bildverliebt erzählt Spektralfarben weniger die Geschichte denn vielmehr das Gefühl einer behüteten Jugend und der kleinen Ausbrüche, der zaghaften Rebellion. Für den Rapsong zu wenig extrem, für das Elternhaus zu asozial heißt es da, und der rotzige, fast widerwillige Tonfall transportiert das besser als jede Handlung es könnte.
Es gelingt dem Autor, seine eigene Stimme nicht nur zu finden, sondern auch, sie ohne sichtbare Anstrengung zu halten. So wirkt Spektralfarben nie bemüht oder konstruiert, auch in seinen Brüchen nicht.
Kurzum: Spektralfarben klingt authentisch, durchweg, und ist dabei wunderbar gewitzt in seiner Schnodderigkeit. Charmant und klug, ohne sich darum zu bemühen, so sagt es der Text selbst: Wie cool ist das denn bitte?

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Florian Kreutzer (l.) nimmt für seinen Bruder Tobias, der sich für ein Auslandssemester in den USA aufhält, den LesArt.Preis 2015 und einen Scheck in Höhe von 800 Euro aus den Händen von Jörg Busatta (r.), Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Dortmund, entgegen.



LesArt.Preis
der jungen Literatur 2014

Ann-Kristin Hensen

Laudatio: Ann-Kristin Hensen
„Countdown“ – Gewinnertext des LesArt.Preises für junge Literatur 2014

Was passiert, wenn man einen Philosophiestudenten und einen Schreiner unter ein Dach steckt und dann plötzlich eine ungewöhnliche Berufung dazwischen kommt? In Ann-Kristin Hensen wunderbar skurriler und fesselnder Geschichte, nimmt das dunkle Geheimnis eines Mitbewohners unvorhersehbare Ausmaße an.
In der Kurzgeschichte „Countdown“ lässt die Autorin uns in die kleine WG Welt ihrer beiden absolut sympathischen wenn auch geheimnisvollen Protagonisten eintauchen, denen sie sich mit viel Liebe zum Detail widmet. Vor allem durch die authentisch geschriebenen Dialoge lässt Hensen diese vielschichtige Freundschaft und die tragische Geschichte dahinter in sprachlich besonderer Form lebendig werden. Geschickt gelingt es der Autorin unser Verständnis von Realität in Frage zu stellen ohne dabei in den Genre-Kitsch abzudriften.
Was zunächst wie eine studentische WG-Studie aussieht, entpuppt sich als ein zeitgenössisches Großstadtmärchen. Der Plot zieht den Leser sofort in seinen Bann – lässt ihn das Beste hoffen und das Schlimmste vermuten. Wir könnten jetzt noch viele weitere Details aufzählen – doch machen wir’s kurz: Ann-Kristin Hensen ist eine durchweg runde Geschichte gelungen und am Ende werden sicher auch Sie erst einmal „Einatmen, zählen und ausatmen“.

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Ann-Kristin Hensen (r.) nimmt den LesArt.Preis 2014 und einen Scheck in Höhe von 750 Euro aus den Händen von Jörg Busatta (l.), Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Dortmund, entgegen.